Monthly Archives: Januar 2016

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Modulgebäude oder Container?

Januar 20, 2016
Peter Dussl
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Babylonische Sprachvielfalt verwirrt

Modulbau, Systembau, modulares Bauen, modulare Raumsysteme, Raumzellen, Raumeinheiten, Systemgebäude … oder doch Container? Die kreativen Wortschöpfungen der Anbieter von modularen Baulösungen sind vielfältig – und oftmals verwirrend. Modular sind sie alle, doch im Grunde handelt es sich lediglich um zwei unterschiedliche Prinzipien:
System- bzw. Modulbau und Container.Modulbau bezeichnet die moderne Alternative zur herkömmlichen Bauweise. Statt Stein auf Stein werden individuelle Gebäude deutlich schneller Modul auf Modul errichtet – in absolut vergleichbarer Qualität. Der Begriff Container hingegen steht für Mobilität. Container sind standardisierte Einheiten, wodurch sich Logistik und Kombinierbarkeit vereinfachen. Obwohl in der Baubranche nahezu alles durch DIN-Normen, Gesetze und Vorschriften geregelt ist – eine einheitliche Sprachregelung gibt es leider nicht. „Die Bauherren, Architekten und Planer stehen einer Begriffsvielfalt gegenüber und wissen oftmals gar nicht, was genau gemeint ist“.

Modular klingt modern

Wie ist es aber zu erklären, dass es überhaupt zu den zahlreichen Sprachschöpfungen kam? Peter Dussl: „Auslöser waren sicherlich die klassischen Baucontainer aus den 1970er und 1980er Jahren,die in Sachen Komfort und Ambiente mit heutigen Büro- oder Wohncontainern nicht vergleichbar. Also suchte man in der Branche nach hochwertiger und treffender klingenden Alternativen.“

Peter Dussl: „Wir versuchen eindeutig zu kommunizieren, denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Begriff ‚Container’ im Markt zwar sehr gebräuchlich und dabei nicht gleichzeitig negativbehaftet sein muss. ‚Bürocontainer’ oder ‚Mietcontainer’ gehören zu den häufigsten Suchbegriffen, im Internet. Wir müssen also dem Container keinen anderen Namen geben, sondern dem, was hinter dem Namen bzw. dem Produkt steht, eine andere, bessere Qualität.“ Wie ist also der aktuelle Stand bei Containergebäuden? Was sind die Unterschiede zu damals? Wo liegen die Stärken?

Mobilität ist das Kennzeichen von Containern

Container sind nach Definition einfach zu transportieren, schnell aufgebaut, solide und stabil, universell und flexibel im Einsatz und rundum hochwertig vor Wind, Wetter und Korrosion geschützt. CONHOUSE Container bestehen aus einer massiven Stahlrahmenkonstruktion sowie hochwärme- und schallgedämmten Außen- und Innenwänden.

Die Container lassen sich äußerst vielfältig einsetzen: für Büro, Verwaltung, Bildung, Kinderbetreuung und natürlich auch für den Wohnbau. Der größte Vorteil von Containern sind ihre Mobilität und flexible Kombinierbarkeit. Es können bis zu 7-geschossige Gebäude mit z. B. 15, 100 der mehreren 1.000 m2 Geschossfläche erstellt werden. Die Grundrisse sind den Nutzungsanforderungen angepasst und die Raumgrößen durch Herausnehmen oder Versetzen der Innenwände und Türelemente variabel. Die verwendeten Materialien sind von hochwertiger Güte und zeitgemäßem Design, sie bieten mindestens die gleiche Qualität, Langlebigkeit und Energieeffizienz wie Gebäude in massiver Bauweise. Moderne, großflächige Markenfenster und eine optisch ansprechende, farblich frei gestaltbare Fassade ergeben ein attraktives Gesamtbild. Sowohl außen als auch innen – nichts erinnert mehr an herkömmliche Containergebäude. „Wir erhalten von unseren Kunden immer wieder das Feedback, dass sie sich in dem Ambiente wohlfühlen und die moderne kubusartige Architektur auf große Zustimmung stößt“.

Modular bauen – die moderne Alternative zur Massivbauweise

Während beim Container die Mobilität und der zumeist temporäre Einsatz im Vordergrund stehen, sind es bei der Modulbauweise das individuelle Architekturkonzept des Gebäudes. Modulgebäude sind daher in ihrer Zielsetzung nicht mit Containern zu vergleichen, sondern sie stellen vielmehr eine Alternative zur herkömmlichen Bauweise dar. Das heißt, Modulgebäude bieten, ebenso wie Container, mindestens die gleiche Qualität, Langlebigkeit und Energieeffizienz wie Gebäude in massiver Bauweise. Der große Unterschied: Modulgebäude werden bis zu 70 Prozent schneller fertiggestellt. Hinzu kommt eine 100-prozentige Termin- und Kostensicherheit, nicht zuletzt durch die gewerkeübergreifenden industriellen Fertigungsmethoden.

Diese Vorteile resultieren aus dem System: Die großvolumigen Module (bis zu 20 x 4,25 m, L x B) werden maßgenau in den Fertigungsstätten der Hersteller gebaut. Parallel dazu finden am Bauort vorbereitende Arbeiten statt, z. B. die Fundamenterstellung. Wenn die Module angeliefert werden, sind sie ab Werk bereits mit der kompletten Elektroinstallation sowie komplexen Heizungs-, Klima- und Lüftungssystemen ausgerüstet. Der weitere Innenausbau erfolgt in Trockenbauweise – was zusätzliche Zeitersparnis mit sich bringt. Die einzelnen Module bestehen dabei vornehmlich aus Stahlprofilen, die für die jeweils projektbezogene Statik und Stabilität sorgen. Dazu kommt ein Wandaufbau, der aus mehreren bauphysikalisch optimal aufeinander abgestimmten Ebenen besteht. Das Resultat sind hervorragende Dämmwerte bei gleichzeitig wesentlich schlankeren Wänden als in der konventionellen Bauweise, was einen Zuwachs an nutzbarer Fläche bedeutet.

Ebenfalls auf dem Vormarsch sind auch Modulgebäude in Holzbauweise.

Auch bestehende massiv errichtete Gebäude können von der Modulbauweise profitieren. Denn je nach Statik können aufgrund des geringeren Gewichts der Modulkonstruktion problemlos ein oder mehrere Stockwerke aufgesetzt werden.

Auch in puncto Umweltschutz und Nachhaltigkeit kann die modulare Bauweise überzeugen. Am Ende seines Lebenszyklus kann ein Modulgebäude nahezu komplett recycelt werden, da sich die eingesetzten Materialien sortenrein trennen lassen. Doch zuvor kann ein Modulgebäude dank seiner wenigen statischen Zwangspunkte sehr wirtschaftlich und flexibel umgebaut und so ohne großen Aufwand auch einer Neunutzung zugeführt werden.

 

Die modulare Bauweise, egal ob als Container- oder als Modulgebäude gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden: also Modulgebäude mit Containern, denn nomen est omen.

LÄSSIG WOHNEN

Januar 18, 2016
Peter Dussl
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Moderne skandinavische Wohnungen wirken beneidenswert locker und ungezwungen. Funktionalität ist mit Schönheit verbunden und strahlt eine warme und einladende Atmosphäre aus. Holz, Glas, Stoffe, Teppiche und Keramik sind bevorzugte Materialien im skandinavischen Wohndesign.

Wie diese Materialien sich in das Wohnen integrieren? Na ganz leicht – hier: LÄSSIG WOHNEN

Unsere Badkollektion

Januar 11, 2016
Peter Dussl
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Bädereinrichtungen für die Sinne von Kolpa san…

JA Cholul House / Taller Estilo Arquitectura

Januar 3, 2016
Peter Dussl
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JA Cholul House / Taller Estilo Arquitectura

Completed in 2015 in Cholul, Mexico. Images by David Cervera. The project is located in the village of Cholul, a small town in the municipality of Merida in Yucatan, Mexico. In an area of 1500 m2. The…

Source: JA Cholul House / Taller Estilo Arquitectura

60 Millionen Flüchtlinge – und es werden noch mehr

Januar 3, 2016
Peter Dussl
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3. Januar 2016
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/60-millionen-fl%c3%bcchtlinge-und-es-werden-noch-mehr/ar-BBo9scX?ocid=spartandhp

Noch nie waren so viele Menschen in aller Welt auf der Flucht. Und die Zahl wird noch steigen. Überfordert diese Tragödie die Menschheit?

Flucht kennt keine Weihnachtspause: Mehr als 18 000 Menschen sind in der Woche von Heiligabend übers Mittelmeer geflohen. Sie gehören zu den eine Million Menschen, die in diesem Jahr ihr Heil in Europa suchten. Deutschland hat den größten Teil von ihnen aufgenommen, weshalb hierzulande Flucht vor allem mit den Ereignissen vor der eigenen Haustür in Verbindung gebracht wird. Dabei wird gerne übersehen, dass der europäische Schauplatz nur den Bruchteil eines globalen Dramas abbildet.

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, mehr als nach dem Zweiten Weltkrieg. In Europa mögen manche über die Zahl der Flüchtlinge stöhnen, tatsächlich bleiben 80 Prozent der Vertriebenen in den Grenzen ihrer Heimat oder ziehen allenfalls in ein Nachbarland. Die Not – sie ist noch nicht in Europa angekommen.

„Düster“ nennen die Experten vom Assessment Capacities Project (ACAPS) in Genf die humanitären Aussichten für 2016. In elf Ländern dauern schwere humanitäre Krisen an oder zeichnen sich neue ab. Afghanistan, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Irak, Libyen, Nigeria, Somalia, Südsudan, Sudan, Syrien, Jemen – meist alte Bekannte aus den Katastrophenberichten. Hunger ist nach wie vor einer der wichtigsten Gründe für eine Flucht, fast 800 Millionen Menschen leiden unter Nahrungsmangel – häufig, weil bewaffnete Konflikte die Versorgung unmöglich machen.

Kein Problem aus den vergangenen Monaten ist entschärft

Allein in Afghanistan sind etwa 1,65 Millionen Menschen vertrieben. Die Ernährung von 2,5 Millionen Menschen ist unsicher, zwei Millionen brauchen Hilfe bei der Wasserversorgung. Im Irak ist ein gutes Viertel der Bevölkerung auf Hilfe angewiesen, circa zehn Millionen Menschen. Mehr als drei Millionen sind innerhalb des Landes geflüchtet, 2,3 Millionen leben in von der Terrormiliz IS kontrollierten Gebieten. In Syrien brauchen von gut 17 Millionen Einwohnern 13,5 Millionen Hilfe, 8,7 Millionen warten auf Nahrung, und 4,5 Millionen Menschen leben in für Helfer schwer zugänglichen Gebieten. Somalia bleibt Schauplatz größter Tragödien: Gepeinigt von der Terrormiliz Al-Shabaab und anderen Kämpfern sind circa eine Million Menschen auf der Flucht. Fast fünf der gut zehn Millionen Somalier brauchen Hilfe; es mangelt an allem, auch weil das Klimaphänomen El Niño zu Missernten führt.

Die auf Spenden angewiesenen UN-Hilfsorganisationen erbaten dieser Tage mehr Geld als je: 20 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe. 87 Millionen Menschen in 37 Ländern sollen Hilfe erhalten. Kein Problem aus den vergangenen Monaten ist entschärft, dafür entstehen neue wie etwa in Burundi oder Jemen. Was UNHCR, Unicef oder Welthungerhilfe erbitten, ist dabei weit weg von dem, was sie bekommen. 2015 ging weniger als die Hälfte des benötigten Geldes ein, es klafft eine Finanzierungslücke von 10,2 Milliarden Dollar. Flüchtlinge bekommen deshalb weniger zu essen, Unterkünfte werden nicht gebaut, medizinische Versorgung kollabiert.

Das ist ein grober buchhalterischer Abriss der Notstände. Hilfe kostet, und zu viele Länder, Stiftungen und Unternehmen geben zu wenig, oft nicht einmal das, was sie bei Geberkonferenzen versprochen haben. Ein Großteil der Hilfefonds wird gespeist von zu wenigen Ländern: USA, Deutschland, Großbritannien, Kuwait vor allem.

Wer hier spart, hat nicht nur ein Defizit auf seiner moralischen Rechnung. Solange humanitäre Hilfe unterfinanziert ist, gibt es für niemanden Entlastung in der Flüchtlingskrise. Anfang Februar ist für Syrien eine neue Geberkonferenz geplant – Großbritannien, Deutschland, Kuwait und Norwegen laden ein. Es gehe darum, „die Welt noch einmal wachzurütteln“, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Indes: gerüttelt wird schon so lange. Meist vergebens.

CONHOUSE im neuen Design

Januar 1, 2016
admin
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Das neue und moderne Design erleichtert die Navigation auf unserer Seite und informiert laufend über neue Häuser und Projekte direkt auf der Startseite. Wir freuen uns über Feedback, Kommentare und Anregungen zur Verbesserung.

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